Hurricane 2018 Rückblick (+VERLOSUNG)

Donnerstag

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Ich muss euch beichten, dass ich vorher noch nie beim Hurricane war, weil ich immer Angst vor schlechtem Wetter hatte. Die Begründung dieser Angst erfolgte bereits bei der Anreise, als wir mit unseren Sachen auf dem Weg vom Auto zum Campingplatz im Regen standen. Der Wind wehte so stark, dass der Regen waagerecht auf uns zu kam. Als wir beim Campingplatz Nr. 7 ankamen und unsere Leute trafen, war der Regen bereits vorbei und die Sonne schien. Zum Glück hatten wir noch trockene Sachen im Auto. Den Rest des Tages beobachteten wir ständig den Himmel, da sich starker Regen und sonnige Episoden ca. alle 15 Minuten abwechselten. Jedes Mal, wenn der Regen aufhörte, bauten wir Zelt und Pavillon weiter auf oder rannten zum Auto, um weitere Sachen zu holen. Allgemein gefiel mir das Gelände sehr gut, da wir nicht länger als 10 Minuten zum Auto und zum Festivalgelände laufen mussten. Zum Penny waren es ca. 5 Minuten und zu den Duschen 3. Gegen Ende dieses wechselhaften Tages sahen wir immerhin einen doppelten Regenbogen am Himmel.

Abends spielten die Leoniden auf der White Stage. Es war bereits mein zweites Konzert von ihnen, doch ich war trotzdem vollends begeistert. Sie performten ihr neues Lied Kids, das einen Tag später veröffentlicht wurde. Falls ihr die Leoniden noch nicht kennt, habt ihr etwas verpasst – Hört mal rein.  Im Anschluss erlebte ich mein drittes Liedfett Konzert. Obwohl Daniel für meinen Geschmack einen Tick zu viel redet, sind Liedfett-Konzerte immer super. Ein bisschen im Mosh-Pit, ein bisschen grölen, ein bisschen Romantik.

Freitag

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Geweckt wurden wir am Freitag vom Regen, zum Mittag hin klärte der Himmel jedoch auf. Gemeinsam mit einer Freundin holte ich erstmal Kaffee und Brötchen vom Penny und wir frühstückten in der Sonne vor unserem Zelt. Als Nachtisch gab es Bier. Viel Bier. Hinzu kamen Mixies aus meiner Ananas und Strawberry Daiquiri Eis aus dem Penny.

Um 18 Uhr begann dann das erste Konzert auf meinem Zeitplan: Chvrches. Seit diesem Konzert wurde ich bestimmt 10 mal angesprochen, dass die Sängerin Lauren Mayberry aussieht wie ich (was ich als großes Kompliment betrachte). Das Konzert war richtig schön, ich hätte Lauren noch stundenlang zusehen können, wie sie in ihrem schwarzen Tutu extrem niedlich über die Bühne tanzt und sich dabei dreht. Anschließend besuchte ich ein weniger entspanntes Konzert von The Offspring mit zwei Mädels aus dem Camp. Wir standen mittig hinter dem zweiten Wellenbrecher und, da wir nichts sehen konnten, beschlossen wir, in den Mosh-Pit zu gehen. Da dieser sehr heftig war, blieb ich eher am Rand, bis eine meiner Freundinnen panisch auf mich zukam und schrie, sie habe ihr Handy verloren. Ich begann nach unten zu schauen und es wie wild zu suchen, als ich plötzlich bemerkte, dass ich in der Mitte des Riesen-Pits gelandet war, genau in dem Moment, wo alle Leute auf die Mitte zu liefen. Ich dachte einen Moment lang, ich sterbe, wurde nur noch durch die Gegend gerissen und fand die beiden Mädels nicht mehr wieder. (Das Handy wurde übrigens später tatsächlich gefunden). Ganz allein ging ich anschließend zum Camp zurück, wo ich erstmal ein Bier öffnete. Kurz darauf kam eine Freundin ins Camp, die auch alle anderen verloren hatte und wir gingen gemeinsam zu Two Door Cinema Club. Definitiv eins meiner Highlights! Um 0:15 fand die ganze Gruppe sich wieder, um am Schluss des Tages den Marteria-Abriss zu erleben. Sowohl als Marteria, als auch als Marsimoto brachte er die Menge zur Eskalation.

 

Samstag

 

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Mein Samstag begann wieder mit Penny-Frühstück, Bier trinken und um 16:00 traten SXTN auf. Ein Muss für mich, da ich sie letztes Jahr auf dem Deichbrand verpasste. Gelohnt hat es sich definitiv, Juju und Nura sind der Hammer. Daraufhin folgten wunderschöne Konzerte von Prinz Pi und The Kooks. In der Kooks-Menge lernten wir einen Typen kennen, der seine Leute verloren hatte. Er kam auf ein Bier mit in unser Camp, da wir alle ziemlich fertig von den Acts waren. Ein weiterer Typ aus dem Nachbarcamp gesellte sich zu uns. Später, gegen 23 Uhr bekamen wir wieder Lust auf Bands und mussten uns zwischen The Prodigy und Portugal. The Man entscheiden. Wir wählten Prodigy, was die BESTE Entscheidung ever war. Vermutlich erweist sich das Prodigy Konzert als mein unerwartetes Highlight des Hurricanes. Musik, Lichter und die Menge waren der Über-Abriss. Danach schauten wir uns noch Justice an, was sich ebenfalls lohnte, aber lange nicht so geil war, wie Prodigy. Völlig fertig wollten wir gerade zurück zum Camp gehen, als wir den Song Maschin von Bilderbuch auf der White Stage Party hörten. Wir rannten fast hin und in dem Moment wusste ich, dass der Abend noch lange nicht zuende war. Wir feierten noch eine Weile weiter, wollten dann erneut zum Camp gehen, crashten aber eine weitere Party. Diese fand mit einer einzelnen Box vor den Toiletten statt. Gegen 5 erreichte ich schließlich totmüde mein Zelt – ein gelungener Abend.

Sonntag

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Am Sonntag stand ich früh auf, um BRKN auf der Red Stage nicht zu verpassen. Im März spielte er als Voract beim Prinz Pi Konzert, deshalb wusste ich, dass sein Auftritt nur super werden kann. Anschließend kam er sogar noch in die Menge, um Fotos mit seinen Fans zu machen. Viele Festivalbesucher reisten Sonntag schon relativ früh ab, für mich jedoch war Sonntag der allerbeste Tag. Von Franz Ferdinand hatte ich mir mehr erhofft, dafür rückte ich aber in die dritte Reihe vor und erlebte Kraftklub so nah wie noch nie. Das Highlight war mein Platz in der ersten Reihe, den ich beim Arctic Monkeys Konzert ergatterte. Der letzte Tag des Hurricanes steht für mich für das Gefühl, wenn das Konzert so toll ist, dass man vor Glück weinen könnte. Egal, ob Ballade oder Abriss. Einfach nur glücklich sein, es erleben zu können und nicht zuhause geblieben, oder im Camp versackt zu sein. In solchen Momenten weiß ich ganz genau, dass es keinen Ort und keine Unternehmung auf der Welt gibt, die gerade besser ist, als das Konzert.

Wie sind denn bitte diese vier Tage so schnell vergangen? Ich will nochmal.

Mein Fazit zum Wetter

Sobald es ums Hurricane geht, fragen die Leute nach dem Wetter. Ich selbst hatte, beim Betrachten des Wetterberichts, mit deutlich schlechterer Stimmung gerechnet. Letztendlich hat man aber so viel Spaß, dass das Wetter überhaupt keine Rolle spielt, solange es kein Unwetter mit Platzregen etc. gibt. Den leichten Sprühregen habe ich bei den Konzerten komplett ausgeblendet und gegen die Kälte zog ich einfach zwei Pullis an und eine Jacke darüber. Nächstes Jahr möchte ich auf jeden Fall wiederkommen, egal, was der Wetterbericht sagt.

 

My Festival Shop + Verlosung

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(Werbung) Falls ihr beim Festival noch kein Merchandise gekauft habt, solltet ihr unbedingt im My Festival Shop vorbeischauen. Oft benötigt man nach dem Festival dringend noch Fanartikel. Entweder man bereut, doch nichts gekauft zu haben, es war alles ausverkauft oder man hatte nicht genug Geld dabei. Nachträglich kann ganz leicht alles online bestellt werden. Im Shop befinden sich Artikel vom Hurricane, Southside, Rock am Ring, Highfield, Nova Rock, Mera Luna und vielen mehr. Außerdem liefert der Shop innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Da ich ein paar Sachen vom Shop bekommen habe, (danke nochmal an Bravado, die Sachen sind super!) möchte ich zwei davon verlosen. Zum einen den Hurricane-Baumwollbeutel und ein weißes Shirt vom Hurricane mit dem diesjährigen Artwork und dem Line-Up auf dem Rücken. Das Shirt ist in Größe S, fällt aber eher wie eine M aus. Außerdem ist es unisex. Teilnehmen könnt ihr auf meinem Instagram Account. Ihr müsst nur Follower sein, den Beitrag liken und zwei Freunde markieren. Viel Glück!

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme am Gewinnspiel von Festivalistin ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.
Das Gewinnspiel endet am 10.07.2018 um 18:00 Uhr. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung unter allen Teilnehmern. Der Gewinner wird von mir per Direktnachricht informiert.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die Ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und das 14. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig.
Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.
Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise
(a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.
Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.
Im Falle des Gewinns ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname und Emailadresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers ohne Einverständnis weder an Dritte weitergegeben noch diesen zur Nutzung überlassen werden.
Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Instagram und wird in keiner Weise von Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Liebe jeden, der den Beitrag bis zum Ende liest. 🙂

 

Eure Anny aka Festivalistin

 

 

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