Studium & Co. – Veränderungen innerhalb eines Jahres

Vor circa einem Jahr stand große Panik in meinem Augen. Ich war dabei, meine Ausbildung abzubrechen und wusste absolut nicht, wo ich zwölf Monate später stehen würde. (Den Beitrag dazu vom Dezember 2017 findet ihr hier.)

Mittlerweile studiere ich Journalistik an der Hochschule Hannover und bin so unglaublich froh, die Ausbildung damals abgebrochen zu haben. Nun erwarten mich täglich kreative Aufgaben, Texte schreiben, Plakate designen, fotografieren…Ich bin ganz in meinem Element, auch wenn ich vielleicht nicht die beste Studentin bin. Endlich nicht mehr auf der Toilette einschließen und weinen, wie noch vor einem Jahr.

Direkt zu Beginn bildeten alle Studenten zusammen eine Redaktion und erstellten eine Zeitung mit dem Thema „Fixe Idee“. Die Textgruppen unterteilten sich dabei in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (ich gehörte zur Zukunfts-Gruppe). Außerdem gab es die Foto- und die Produktionsgruppe. Mein Artikel handelt von der fixen Idee, Mikrodrohnen für die Blütenbestäubung einzusetzen, falls die Honigbiene eines Tages ausstirbt.

Aus der Hochschulzeitung „Ideenreich“

Der Studiengang generell besteht aus vielen Seminaren und ein paar Vorlesungen. Wir sind circa 35 Studenten, belegen aber manche Kurse mit den Kommilitonen von Public Relations gemeinsam. Die Vorlesungen sind eher trocken. Thematisch geht es um Massenmedien, Medienmärkte, die Geschichte der Presse und um wissenschaftliches Arbeiten mit passendem Tutorium. Ich persönlich hielt mich eher für eine Person, die gern sitzt und zuhört und von praktischen Aufgaben schnell genervt ist. Diesmal nicht. Bei den Seminaren ist genau das Gegenteil der Fall: Ich freue mich über jede praktische Herausforderung. Oft wird man direkt mit der „echten“ Berufswelt eines Journalisten konfrontiert, da Interviews und gründliche Recherche verlangt werden. Vor Interviews habe ich ehrlich gesagt noch große Panik, aber das wird schon (nervöses Lachen an dieser Stelle einfügen).

Für meinen Blog fehlt mir häufig die Motivation, was ich definitiv ändern möchte. Durch das Studium gewinne ich Inspiration, die ich zukünftig verstärkt in Festivalistin stecken werde. Von meinen Kommilitonen erhielt ich ein paar Komplimente für den Blog, was mich mit Stolz erfüllt. Oft halten nämlich Selbstzweifel meine Blogbeiträge zurück. Zwei neue Freundinnen haben außerdem vor, Gastbeiträge über ihre Lieblingsmusik einzubringen.

Ich sehe mein Studium, genauso wie den Blog, als sich entwickelnden Prozess. In ein paar Monaten kann sich mehr verändern, als man denkt. Ende 2019 beginne ich vermutlich gerade ein Praktikum, da das dritte Semester die Praxisphase ist. Ich habe vor, mich bei einem Musikmagazin zu bewerben. Übrigens gibt’s Festivalistin heute seit genau einem Jahr!

Anny

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