2020 wieder hinfahren? – Deichbrand Festival

Das Deichbrand gehört mit circa 60.000 Besuchern zu den größeren Festivals, die ich 2019 besuchte. Es war das vierte Jahr in Folge, an dem ich daran teilnahm. Nun möchte ich euch verraten, warum sich das Festival lohnt und ob ich 2020 wiederkommen werde. 

Anreise

Die Organisation des Festivals lief jedes Jahr relativ mies. Extrem langes Anstehen, stecken geblieben in endlosen Kontrollen. Weite Laufwege vom Auto, wenn man nicht zufällig in Camp Nord, das weit draußen liegt, zelten möchte. 2019 entschied ich mich dann gemeinsam mit einer Freundin für den Kauf einer Womo-Plakette. Dafür muss nicht zwingend ein Wohnmobil, VW Bus oder ähnliches vorhanden sein, es reicht ein normaler PKW. Einfach aufs Gelände fahren, parken, Pavillon aufbauen, Bier öffnen. Ein Traum nach all dem Schleppen der vorherigen Jahre. Die Laufwege sind vom Womo-Camp auch total okay. Etwa 15 Minuten zum Festivalgelände.

Das Gelände

Auf und vor dem Festivalgelände findet ihr, wie bei jedem anderen Festival, zahlreiche Gastronomie-, Info- und Werbestände. Auch ein Supermarkt befindet sich in der Nähe der Campingplätze, 2019 war es ein Aldi. Es gibt verschiedene Orte zum Chillen, egal ob im Sand oder auf der Wiese. Mal mit WLAN, mal ohne. Neu dabei ist seit 2019 ein riesiger Pool, der für Abkühlung sorgt. In meinen vier Deichbrand-Jahren habe ich nie schlechtes Wetter erlebt. Abgesehen von kurzen Regenschauern.

Die beiden Hauptbühnen sind nebeneinander angeordnet. Während des Wartens bei der Water-Stage ist über die Bildschirme das Konzert auf der Fire-Stage zu sehen und andersherum. Fand ich immer sehr entspannt. Ein paar Bands spielen auch im Palastzelt. Zwar drinnen, aber jedes Jahr eine großartige Akustik. Außerdem gibt es zwei ganz kleine Bühnen und die Electric Island. Chillige Beats zu denen man im Sand tanzt und mitgebrachte (oder am Stand gekaufte) Getränke trinkt. Die Stage befindet sich nämlich nicht direkt auf dem Gelände, sondern davor und genau neben dem Supermarkt. So wird euer Bier nicht vorher von der Security eingesammelt.

LineUp

Ich will gar nicht lange drumherum reden: Von den bisher bestätigten Bands für 2020 bin ich bisher enttäuscht. Klar zählt das Deichbrand zu den „Mainstream-Festivals“, aber sooo mainstream war es dann wirklich noch nie. Capital Bra, Trettmann, Sido, Bosse, Bausa – alles nicht so meins. OK KID, Enter Shikari und Bilderbuch retten es ein bisschen. 2016-19 war ich dennoch deutlich begeisterter von den Bands: Kraftklub, Placebo, Marteria, Casper, Maeckes,  Two Door Cinema Club und und und. Was 2020 nicht ist, kann ja noch werden. Aktuell hat das Deichbrand auf seiner Website den alljährigen Adventskalender. Dort wird jeden Tag eine Band angekündigt.

Alles in allem liebe ich das Festival, doch bin unsicher, ob ich wiederkomme. Als Person die eher rockig unterwegs ist und alternativere Musik hört, fühlt man sich zwischen Fans von Capital Bra vielleicht nicht ganz so gut aufgehoben. Abwarten Leute.

Foto: Christoph Eisenmenger

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Herzkoma sagt:

    Hey meine Liebe. Hoffentlich geht es dir gut und deinem Freund. Seid ihr noch zusammen?

    Liken

    1. Anny sagt:

      ach was, dich gibts auch noch:)

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s